Kreative Tools für Auftraggeber . im November

Das spannende am Internet der Zukunft ist, dass damit Daten und
Dokumente immer und überall verfügbar sind. Spricht man mit kreativen
Gurus wie etwa Mario Pricken, dann erzählen diese, dass die besten
Entwürfe für Werbekampagnen gemeinsam mit dem Kunden entstanden sind.
Bisher war das ein schwieriger Prozess, denn selten wollten Kreative
und Kunden gemeinsam hinter Bildschirmen, den heutigen Sketch-Boards,
sitzen. Mit Tablets und neuen Apps, die in Kürze erscheinen, ändert
sich das. Schon bald können Kunden und Auftraggeber gemeinsam an
Ideen arbeiten.

ADOBE COLLAGE

Digitale Skizze. So wie Adobe Proto ist auch Collage ein Werkzeug für
Designer, Kreative und visuell orientierte Projektmitarbeiter. Mit
ihm lassen sich Dokumente aus unterschiedlichen Programmen, darunter
etwa Photoshop-Dateien oder auch Bilder aus Flickr, Illustrator-Files
sowie Texte und pdf-Dateien importieren und mit einfachen
Zeichenprogrammen weiterbearbeiten. Wofür das gut ist? So lassen sich
etwa Dokumente aus der Creative Suite in moderne Story-und
Mood-Boards bringen. Für Menschen, die nicht in der Werbebranche
arbeiten, gibt es auch eine Reihe praktischer Anwendungen. So können
Architekten oder Immobilienmakler Anmerkungen an Innenraumfotos
machen, Finanz dienstleister die Verkaufsunterlagen bearbeiten.

Fazit: Ein praktisches Tool, um visuelle Ideen schnell auf digitales
"Papier" zu bringen.

ADOBE PROTO

Prototypen sieht jeder Kunde gerne. Wer aber kann diese zusammen mit
dem Kunden bauen? Vor einigen Jahren hätte man das noch für Zauberei
gehalten -oder in Hollywood einen Film daraus gemacht und ihn
Minority Report genannt. Bei der im November erscheinenden iOS-und
Android-App Proto von Adobe können die User mit den Fingern Websites
und mobile Apps erstellen. Wie das geht? Fünf Finger vertikal über
den Bildschirm ziehen, schon legt das System einen Homescreen und
fünf Subchannels an. Die so in nur kurzer Zeit erstellten Layouts
können ohne Probleme sofort in HTML, CSS und JavaScript exportiert
werden. Das Tool soll den Design-Prozess und die Zusammenarbeit von
Grafik-und Entwicklungsteams erheblich erleichtern. Was auch
vorstellbar ist: Neue Designs werden direkt vor Ort mit dem Kunden
entwickelt. Fazit: Fast scheint es, als wäre das genau die
Applikation, auf die alle Webdesigner gewartet haben. Direkt in der
Projektbesprechung oder beim Kunden werden erste Prototypen
entwickelt.

ADOBE DEBUT

Alles dabei. Präsentation ist alles, heißt es immer wieder.
Tatsächlich haken viele Projekte und kreative Ideen daran, dass sie
beim Kunden schlecht vorgestellt werden. Probleme, die dabei
auftreten? Der Beamer oder Drucker setzt die Farbe falsch um, ein
Firmenlogo wurde vertauscht, ein Name falsch geschrieben. Mit Adobe
Debut haben Designer ihre Dokumente aus der Crea tive Suite, das ist
ihr Standardwerkzeug zur Erstellung aller wertvollen Entwürfe, immer
auf dem Smartphone oder Tablet dabei und können letzte Korrekturen
noch mit dem Kunden durchgehen.

Fazit: Ein Tool für Profis, die ein Fallnetz suchen.

THE APPBUILDER

Ein Mobiltelefon und mehr nicht benötigt derjenige, der mit The
AppBuilder eine eigene kleine Firmenapplikation bauen will. Wie das
geht? Die beiden Iren James Scott (li.) und Matthew David (re.)
entwarfen eine Applikation, mit der Kleinbetriebe ihre eigenen Apps
mittels Fingertipp gestalten können. natürlich handelt es sich dabei
um eine Standard-Applikation, die an die Bedürfnisse angepasst wird:
Ein Nachrichtenkanal, eine Bildershow, Youtube, Twitter, ein
Kontaktformular und das Firmenlogo lassen sich im Firmendesign
einbinden. Aus der App kann man direkt die Applikation bei Android
und Apple hochladen. Noch ist das Tool kostenlos.

Fazit: Ein interessanter Service für alle Unternehmer, die sich keine
aufwändige App leisten wollen, aber im AppStore vertreten sein
wollen.

ADOBE IDEAS

Zeichenblock "Mit Flash und HTML 5 wird es möglich, interaktive
Inhalte mit dem vollen Multimedia-Erlebnis für alle Endgeräte
anzubieten. Egal um welche Technologie es sich handelt. Das ist
unsere Wette auf die Zukunft", sagt Adobe-Manager Danny Winokur (im
Bild rechts). Dem Smartphone und dem Tablet gehören in Bezug auf den
Internetzugriff die Zukunft, soviel ist klar. Flash und HTML5 mögen
die Technologien sein, doch womit werden Webentwickler arbeiten? Mit
Tablets und Smartphones. "Gute Frameworks, gute Browser und gute
Tools sind die Grundlage für gutes Webdevelopment", meint daher auch
Adobe-Manager Paul Gubbay (im Bild links). Der Softwarekonzern stellt
nicht nur die Technologie zur Verfügung, sondern auch neue Apps, mit
denen Designer und Normalverbraucher unterwegs schnell Ideen
festhalten können.

Fazit: Ein praktischer digitaler Zeichenblock.

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